Gebäudereiniger/in

Seit 1934 ist der Beruf des Gebäudereinigers als Handwerksberuf anerkannt und gilt als eines der ältesten Handwerke. Inzwischen sind die Betriebe des Gebäudereiniger- Handwerks moderne Dienstleistungsunternehmen. Der Beruf bietet vielfältige Perspektiven. In der täglichen Arbeit ergeben sich verschiedenste Tätgikeiten und die berufliche Fort- und Weiterbildung eröffnet umfangreiche Möglichkeiten für die persönliche Weiterentwicklung.

Tätigkeitsbereiche
  • Grund- und Unterhaltsreinigungtb-gebauede n
  • Glas- und Fassadenreinigung
  • Bau- und Industriereinigung
  • Krankenhausreinigung und -desinfektion
  • Fassaden- und Denkmalschutz
Ausbildungsdauer3 Jahre
Informationen zum Beruf

Der Beruf verlangt vielseitige und anwendungsbereite Kenntnisse aus den Fächern Chemie, Mathematik und Physik. Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Freundlichkeit im Umgang mit anderen Menschen gehören zu den grundlegenden Voraussetzungen für die Tätigkeit in diesem kundenorientierten Dienstleistungsbereich.

Berufsübergreifende Ausbildungsinhalte

Deutsch, Gemeinschaftskunde, Wirtschaftskunde, Englisch und Sport

Berufsbezogene Ausbildungsinhalte

Unterteilung in die vier Handlungsbereiche:
Innenreinigung
Außenreinigung
Glas- und Fassdenreinigung
Hygiene und Sanitärreinigung
Innerhalb dieser Handlungsbereiche wird in Lernfeldern unterrichtet, z.B. Innenreinigung mit Schwerpunkten wie textile und nichttextile Bodenbeläge, Reinigung elektrischer Anlagen und Industriereinigung.

Perspektiven

Das Dienstleistungsspektrum moderner Betriebe erstreckt sich neben den herkömmlichen Tätigkeiten des Gebäudereiniger-Handwerkes auch auf andere Dienstleistungszweige wie z.B.: Desinfektion und Schädlingsbekämpfung, Catering (Verpflegungsdienste), Sicherheitsdienste, Hausmeisterdienste, Garten- und Landschaftspflege u.a.

Alle diese Dienstleistungen werden heutzutage unter dem modernen Begriff Infrastrukturelles Facility Management zusammengefasst und bedeuten für den Auszubildenden nach bestandener Gesellenprüfung ein breites Einsatzspektrum.

Außerdem bieten sich durch Qualifizierungen oder anschließende weiterführende Ausbildungen vom Meister bis zum FH-Ingenieur für Hygienetechnik fortführende Spezialisierungen und Berufsabschlüsse an.